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Kritiken über unser Restaurant in Köln
Von Helmut Gote, Kölner Stadt
Anzeiger 20.12.08
Pastete passt zum Pisco sour
Eine südamerikanische Chili-Sorte, in Peru „Aji“
genannt, ist in unterschiedlicher Dosierung Zutat vieler Speisen
im „La Pachamama“. Auch darüber hinaus stehen viele nicht so
bekannte, aber sehr schmackhafte Gerichte auf der Speisekarte.
Wenn man so wie ich eine typische Landesküche von der anderen
Seite der Erdkugel noch nie vor Ort ausprobiert hat, dann ist
die Speisekarte so ähnlich wie die Routenplanung durch
unbekanntes Gebiet - man liest all die fremden Namen, kann
sich aber nichts darunter vorstellen. Da es bei authentisch
peruanischen Gerichten, die es in diesem folkloristisch
ausgestatteten Spezialitäten-Restaurant gibt, vermutlich nicht
nur mir so geht, helfen die deutschen Erläuterungen am
Beispiel eines Gerichts namens „Inchicapi“ auf der Speisekarte
natürlich erheblich, und ein freundlicher, gut Deutsch
sprechender Besitzer natürlich noch viel mehr.
Das ist Juan Urquizo, der sich nicht nur als Gastgeber,
sondern auch als kulinarisch-kultureller Botschafter seiner
Heimat versteht, der gerne zusätzliche Fragen beantwortet und
bei der Bestellung der „Inchicapi“ stolz verkündet, dass man
diese Suppe europaweit nur bei ihm bekommt, weil sie nach dem
traditionellen und natürlich geheimen Rezept seiner Mutter
zubereitet ist.
Lecker und unvergleichbar
Nicht nur deswegen würde ich sie immer wieder essen,
sondern weil diese herzhafte grüne Suppe (5,25 Euro) auf der
Basis hausgemachter Hühnerbrühe mit geriebenen Erdnüssen,
Hühnchenfleisch, Yuccastücken und Koriander sehr lecker und
mit keiner anderen Suppe vergleichbar ist, die ich jemals
gegessen habe. Gut geschmeckt haben auch alle anderen
Vorspeisen und Hauptgänge, die alle frisch zubereitet werden
und oft - aber immer unterschiedlich scharf - mit
südamerikanischen Chili-Sorten, die in Peru Aji heißen,
abgeschmeckt sind.
Eine gelbe Aji-Sorte sorgt etwa beim Aji de Gallina (11,95
Euro), das ähnlich wie ein indisches Curry aussieht, für eine
hintergründig aromatische Schärfe, die sehr gut zum zarten
Hühnchenfleisch, den gehackten Walnüssen und anderen
original-peruanischen Gewürzen passt. Schon schärfer ist die
Paella auf peruanische Art mit Reis, knackig sautierten
Garnelen, Erbsen und roten Paprika, mit gelbem Aji, Koriander
und Weißwein gegart (14,25 Euro). Beim Seco de Cordero (13,95
Euro) ist dann für mich genau die Grenze der Schärfe erreicht,
ab der die anderen Geschmacksnuancen untergehen würden:
saftiges, in rotem Aji, Zwiebeln, Knoblauch, Koriander und
Bier geschmortes Lammfleisch mit dunkler Sauce und Reis, der
zu allen Hauptgerichten serviert wird.
Pastete mit Mayonnaise übergossen
Bei den Vorspeisen beeindruckte vor allem die Causa limena
(5,25 Euro), eine mit pikanter Mayonnaise übergossene Pastete
aus Kartoffelpüree, die mit zerdrückten gekochten Eiern und
Krabben gefüllt ist. Und die frittierten Maniokwurzeln mit
einer dicken, natürlich wieder Aji-scharfen Creme aus
Ziegenfrischkäse und Milch könnten Sie eigentlich schon gleich
als Auftakt zum hervorragenden Cocktail-Klassiker „Pisco sour“
als Aperitif (5,25 Euro) bestellen. Das ist ein peruanischer
Aquavite aus Trauben, der stilecht mit Eiweiß und Zitronensaft
gemixt und mit Zimt bestreut ins schlanke Sektglas kommt.
Dann zum Schluss noch die peruanische Variante einer schön
süßen Creme Caramel (3 Euro) oder die absolut exotische
Mazamorra (3,50 Euro): heißes, leicht flüssiges und
rotschwarzes Mais-Gelee mit Apfel- und Ananastücken sowie
Rosinen darin - fruchtig-süß und das gelungene Ende einer sehr
interessanten Reise durch ungewöhnliche und sehr sorgfältig
zubereitete Spezialitäten, die ich jedenfalls so bisher
überhaupt noch nicht kannte.
Kritiken über unser Restaurant in Barcelona
"Ein gutes Beispiel der traditionellen Küche aus
dem Andenland Peru"
Zeitung "La Vanguardia"
"Man legt besonderen Wert auf die Qualität der Produkte
und die Zubereitung der einzelnen Gerichte"
Luis Bettonica, Kritiker des Gastronomiemagazins "El Pipiripao"
"Ein Restaurant ohne Luxusausstattung, die wahren Schätze
findet man auf den Tellern"
Maximo Fernandez, Gastronomiekritiker von Radio "Onda Rambla"
"...sehr empfehlenswert! Ergreifen Sie bei Ihrem Besuch die
Gelegenheit um den Aperitif "Pisco Sour" zu probieren."
Toni Masanes, Kritiker des Magazins "Descubir cuina"
"Wenige Restaurants verbinden ihre Geschäftsgrundlage mit
der kulturellen Botschaft ihres Landes. Und genau dieses
Restaurant erfüllt diese Aufgabe."
Aus dem Magazin "La Guia del ocio"
"Eine Landschaft aus den Anden spiegelt sich in einem Teller
wieder...Überzeugen Sie sich selbst!"
Restaurantführer durch Barcelona der "Grupo Vichy Catálan"
"Preiswerte aber dennoch appetitliche Gerichte. Ein ganzes
Repertoire von intensiven Düften und Geschmack"
Miguel Zueras, Redakteur von "Barcelona, 107 Restaurants"
"Dieses Restaurant hat etwas, was man Klasse nennt"
Gastón Ibanez, Generalkonsul von Peru in Barcelona
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